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Leipzig - Näher dran 03_2015 - Eine Kathedrale des Verkehrs

12 ie Geschichte der Eisenbahn ist eng mit Leipzig verbunden: Schließlich fuhr die erste deutsche Ferneisen- bahn 1840 von Leipzig nach Dresden. Da das neue Transportmittel sich schnell großer Beliebtheit erfreute, entstanden auch in Leipzig diverse Bahnhöfe, die Reisegäste aus den unterschiedlichen Himmelsrichtun- gen empfingen. Ende des 19. Jahr- hunderts war es für die Bürgerschaft der gut betuchten Stadt eine Herzenssache, sich einen repräsentativen Hauptbahnhof im Nor- den des Zentrums zu leisten. Deshalb schlos- sen die Königreiche Preußen und Sachsen so- wie das Deutsche Reich und die Ver- waltung Leipzigs einen Vertrag zum Bau. 1902 bis 1915 wurde das Vor- zeigeprojekt errichtet und war bei Hundert Jahre und kein bisschen alt Eine Kathedrale des Verkehrs Im Oktober feiern die Leipziger den 100. Geburtstag ihres Hauptbahnhofs. Bei aller Liebe zum Historischen muss der Blick allerdings nicht nur in der Vergangenheit verweilen. Denn das perfekt sanierte Gebäude ist mit einem hochmodernen Shoppingcenter fit für die Zukunft. seiner Einweihung am 4. Dezember 1915 mit 26 Innengleisen und wei- teren fünf Außenbahnsteigen einer der größten Bahnhöfe der Welt. Mit seinen zwei Empfangshallen, die zu- sammen eine 298 Meter lange Front bilden und vier Etagen hoch sind, wirkt er wahrhaft wie eine Kathedrale für den Verkehr. Besonders sehenswert sind die hohen schmalen Glasfenster und die breiten Freitreppen, die aus den Eingangsbereichen zum Querbahn- D

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