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Leipzig - Näher dran 04_2013

8 Mario Schröder genießt Weihnachten. „Speziell diese Zeit ist zwar sehr stres- sig und erfordert von uns fokussiertes Arbeiten, aber man freut sich dafür umso mehr auf die Tage, an denen man die Chance hat, mit der Familie zusammen zu sein.“ Für die Mitglieder des Ensembles ist das allerdings nicht so einfach. Die insgesamt 40 Tänzer stammen aus 25 unterschiedlichen Nationen. Zu Weihnachten am heimi- schen Familientisch zu sitzen, ist für sie schlicht nicht möglich. „Mir tut es leid, wenn ich an die Gefühle einiger Tänzer denke, die die Familie eben nicht sehen können. Wir müssen an Weihnachten nun einmal arbeiten. Wirklich Zeit für die Lieben ist bei uns erst in der sechs- wöchigen Sommerpause.“ Tyler Gals- ter kann davon ein Lied singen. „Die Weihnachtszeit fern von der Heimat ist schwer. Es ist irgendwie nicht mehr so wie in der Kinderzeit“, meint er und lä- chelt entschuldigend. Nach dem Training geht es für die 32 Tänzer zu den Proben. Bis 14 Uhr wird dabei straff gearbeitet – dann ist erst einmal Pause. Die konzentrierte, geschäftige Stimmung wandelt sich schlagartig. Eine Stimmung Wie auf Klassenfahrt Freundliches Geplauder, hier und da ein kurzes Lachen. Alle wirken losge- löst. Man könnte fast meinen, man sei » Das Leipziger Ballett zählt 40 Tänzer aus 25 Nationen. Neben Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder (M.) sind außerdem drei Ballettmeister beschäftigt. Die Leipziger Company gehört damit zu den großen Balletthäusern Europas. » Weihnachtliche Stimmung auf dem Augustusplatz vor der Oper Leipzig.

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