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Leipzig - Näher dran 04_2013

20 Im Hier und Jetzt 250 Jahre Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig m 6. Februar 1764 unterrichtete Di- rektor Adam Friedrich Oeser 23 Schü- ler der „Zeichnungs-, Mahlerey und Architecturakademie“ in seiner Pri- vatwohnung. Heute studieren um die 600 angehende Künstler auf dem Cam- pus in der Wächterstraße. Ehemalige Meisterschüler wie die Maler Michael Triegel und Neo Rauch oder die Foto- grafin Evelyn Richter sind heute etab- lierte Künstlergrößen. Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, kurz HGB, blickt im kommenden Jahr auf 250 Jahre Geschichte zurück. Doch Prorektor Dr. Ralf Hartmann richtet den Blick lieber nach vorn. „Wir wollen nicht nachzeichnen, was in den letzten Jahrhunderten passiert ist, sondern zeigen, was jetzt geschieht.“ Mit diesen Worten gibt er die Richtung für das be- vorstehende Jubiläumsjahr an und er- gänzt: „Außerdem ist die HGB mehr als nur eine Malerschmiede. Sie ist in allen Bereichen sehr erfolgreich.“ Gemeinsam statt Alleingang Wenn Dr. Ralf Hartmann als Leiter der Arbeitsgruppe Jubiläum von den be- vorstehenden Feierlichkeiten erzählt, weiß er gar nicht, wo er anfangen soll. So viele Ausstellungen sind geplant, so vielschichtig sind die Projekte und natürlich befindet sich einiges noch im künstlerischen Prozess. Sein Blick wandert zu Dozentin Julia Blume, die sich gemeinsam mit ihren Studenten bereits seit mehreren Semestern mit dem Thema beschäftigt. Im Mittel- punkt aller Arbeiten stehen die Grund- sätze der Zusammenarbeit zwischen Künstlern untereinander, aber auch zwischen Künstlern und Institutionen. „Wir wollen durch das Jubiläumsjahr 2014 zeigen, dass wir ein offenes Haus sind, das seine Netzwerkfäden in der » In Europa einmalig: die Klasse für Type- Design an der HGB. A „Wir Zeigen, was jetzt geschieht.“ » «

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