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Leipzig - Näher dran 04_2013

13 Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs“, bilanziert Staatsminister Sven Morlok. Um bis zu 40 Minuten verkürzt sich die Gesamtfahrzeit auf einigen Strecken. Berufspendler und Touristen kommen künftig direkt unterhalb des Markt- platzes, inmitten der Innenstadt, an. Fahrten durch den Berufsverkehr und die endlose Suche nach Parkplätzen in Zentrumsnähe gehören damit der Vergangenheit an. Über 40 Millionen Pkw-Kilometer werden so schätzungs- weise jährlich eingespart. Damit hat der City-Tunnel Leipzig nicht zuletzt auch einen positiven Nebeneffekt für die Umwelt und die Feinstaubemis- sion. Den Traum von einer Untergrund- bahn, die den heutigen Hauptbahnhof mit dem Bayerischen Bahnhof ver- bindet, hatten die Stadtväter bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Jedoch verhinderte der Ausbruch des Ersten Zahlen und Fakten und Zweiten Weltkrieges die Umset- zung des Plans. Erst 1990, zum 75. Geburtstag des Hauptbahnhofs, wurde die unterirdische Innenstadtquerung erneut zum Thema. Mitte der 90er- Jahre folgte schließlich die Zusage, 2002 unterzeichneten der Bund, die Bahn, die Stadt Leipzig und der Frei- staat Sachsen eine Finanzierungsver- einbarung: Der Vision einer U-Bahn stand nun nichts mehr im Wege. Vom Erdloch zur Eisenbahnstrecke Am 9. Juli 2003 markierte der ers- te Rammschlag schließlich den Bau- beginn des Mammutprojektes. Nach umfangreichen Bodenerkundungen begannen 2005 Umbau- und Vorbe- reitungsmaßnahmen, unter anderem am Hauptbahnhof. Mithilfe der eigens für diesen Einsatz entwickelten Tun- nelbohrmaschine „Leonie“ wurden in den Jahren 2007 und 2008 schließ- lich die Tunnelröhren fertiggestellt. Mit insgesamt 176 Schälmessern und 42 Rollenmeißeln bohrte sich „Leonie“ durch den Leipziger Untergrund bis zum Bahnhof. Die dabei anfallenden Stein- und Erdmassen wurden nach hinten durch die fertige Röhre zum Bayerischen Bahnhof gepumpt und abtransportiert. So entstanden binnen zwei Jahren zwei eingleisige, jeweils 1.438 Meter lange Tunnelröhren, die eine Infrastruktur unter der Messe- stadt schaffen. Zugreisende erreichen diese über vier unterirdische Statio- nen am Hauptbahnhof, am Markt, am Wilhelm-Leuschner-Platz und am Bay- erischen Bahnhof sowie zwei oberir- dische in Leipzig-Nord und an der Haltestelle Mitteldeutscher Rundfunk (MDR). ♥ www.citytunnelleipzig.de 2.876 42,7 96045.000METER 22 Meter sind beide Tunnelröhren zusammen lang. Meter Tief verlaufen die Tunnelröhren.Bis zu Kabel wurden verlegt, um den City-tunnel mit strom zu versorgen. in den Bau des Tunnels wurden investiert: 65 Meter. Die Länge der Tunnelbohr- maschine „Leonie“ betrug MILLIONEN Pkw-Kilometer werden jähr- lich durch den City-tunnel eingespart. Millionen Euro.

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