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Leipzig - Näher dran 03_2014 - Umfrage: Warum liegt Ihnen das Lichtfest am Herzen?

4 Warum liegt Ihnen das Lichtfest Leipzig am Herzen? Mein ♥ Leipzig Eberhard Wiedenmann, Inhaber San Remo Leipzig: »Wir müssen uns bewusst sein, dass einige Unter- nehmer ohne den 9. Oktober 1989 nicht hier wären. Deshalb engagiere ich mich mit einem eigenen Kunstprojekt an unserer Fassade, direkt zwischen Grimmaischer Straße und Nikolaikir- che. Die Menschen, die damals dabei waren, sollen sehen, dass bürger- schaftliches Engagement noch immer genauso wichtig ist wie damals.« Christian Syrotek, Direktor InterCityHotel Leipzig: »Ich habe das Lichtfest 2009 erlebt. Das stille Ge- denken auf dem Augustusplatz und dem Ring, die Menschenmassen – es war ein unvergessliches Erlebnis. Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass wir das Lichtfest in diesem Jahr unterstützen und unser Hotel sogar bei einem der Kunstprojekte mitwirken kann. Sigrid Sandmann wird die Erinnerungen der heute 50- bis 60-Jährigen an die Haus- fassade projizieren. Wir durften die Künstlerin bereits kennenlernen und bei ihren Vorbereitungen unterstützen.« Henry John, Direktor Novotel Leipzig: »Vor 25 Jah- ren stand das damalige Hotel Stadt Leipzig an unserem heutigen Platz, also inmitten des Geschehens, direkt am historischen Demonstrationsweg. Wir begrüßen heute zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, was damals nicht möglich war. Somit ist es uns auch eine soziale Verpflichtung, am Lichtfest teilzunehmen, zumal wir ein Hotel nicht nur in, sondern auch für Leipzig sind.« Rainer Löhnert, Vorstand Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt e. G.: »Wir, die wir in einem friedlichen Teil dieser Welt leben dür- fen, sollten uns am 9. Oktober mit den Völkern verbunden fühlen, die Krieg und Elend ertragen müssen. Ebenso sollten wir uns denen zuwenden, die mitten unter uns leben und dennoch am Rand stehen. Mit dem Lichtfest Leipzig werden nicht nur Erinne- rungen wachgehalten, sondern es ist auch ein Aufruf an uns alle, die The- men und Konflikte der Gegenwart mit friedlichen Mitteln lösen zu helfen.« Tobias Hollitzer, Sprecher der Initiativgruppe „Herbst ‘89“ und Leiter der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“: »Eine Erinnerungs- kultur, wie wir sie heute unter ande- rem mit dem Lichtfest Leipzig pflegen, wäre noch vor 15 Jahren nicht denkbar gewesen. Die Wahrnehmung der Bedeutung des 9. Oktobers 1989 hat sich gewandelt. Heute wird die Friedliche Revolution als gesamtdeut- sches, sogar europäisches Ereignis angesehen. Die Zukunft Europas braucht solche starken Wurzeln und Inhalte.«

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