Projekt "Notenspur"
In das Image der Musikstadt Leipzig zahlt neben den Marketingaktivitäten zum Bachfest auch die Unterstützung des Notenspur-Förderverein e. V. ein. Dessen Initiative „Notenspur-Leipzig“ kümmert sich darum, dass die wichtigsten Schaffens-, Gedenk- und Wohnstätten bedeutender Musiker sowie Komponisten leicht zu erkunden sind. Mit der „Leipziger Notenspur“, dem „Leipziger Notenbogen“ und dem „Leipziger Notenrad“ hat der Verein zwei Rundgänge und eine Radpartie eingerichtet, auf denen die musikalischen Schätze der Stadt entdeckt werden können.
Zur Förderung durch das Stadt- und Standortmarketing gehört z. B. eine Spende in Höhe von 3.000 Euro, die Anfang des Jahres 2009 übergeben wurde. Die Summe resultierte aus den Verkaufserlösen aus dem „Leipziger Freiheit“-Kalender, der 2009 unter dem Thema „Musikstadt Leipzig“ steht. Insofern war es nur konsequent, einen Teil der Verkaufserlöse der Initiative „Notenspur Leipzig“ zugute kommen zu lassen.
Dank der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Stadt- und Standortmarketing und der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH kann die „Notenspur“ ab Mitte 2009 zudem von jungem kreativen Input profitieren. Im Seminar „Out-of-Home-Media“ an der Universität Leipzig fordern die Partner die Studenten dazu auf, ein Kampagnenmotiv für ein spezielles Thema zu entwickeln. Auf Initiative der „Leipziger Freiheit“ werden sich die angehenden Profis der Kommunikations- und Medienwissenschaft im Sommer 2009 mit der „Notenspur“ beschäftigen. Traditionell wird das Gewinnermotiv dann im Herbst als Großenflächenplakat mindestens 70-fach die Leipziger City schmücken – und damit für die musikalische Initiative die Werbetrommel rühren.
Die Ergebnisse der „Uni-Ausschreibung“ werden erfahrungsgemäß erstklassig sein. Im ersten Jahr der Kooperation wurden die Studenten des Praxissemesters dazu aufgerufen, ein Kampagnenmotiv zum Thema „Tag der Friedlichen Revolution - Leipzig, 9. Oktober 1989“ zu kreieren. Der Entwurf sollte den 9. Oktober in Leipzig als das zentrale Ereignis der politischen Entwicklungen im Herbst '89 positionieren. Damals setzte sich „Mein neunte Oktober“ durch und schmückte aufgrund der hervorragenden Resonanzen nicht nur wiederholt etwa 300 Plakatflächen und ein 100 Quadratmeter großes Blow-up in Leipzig. Vielmehr diente es fortan als „Dach“ aller Kommunikation zum Thema Friedliche Revolution. Zum krönenden Abschluss wurde die Kommunikationskonzeption „Mein neunter Oktober“ mit dem „Deutschen PR-Preis 2008“ ausgezeichnet. Das vom Leipziger Stadt- und Standortmarketing initiierte und gemeinsam mit Studenten der Universität Leipzig umgesetzte Konzept erhielt im Rahmen einer feierlichen Gala den „Sonderpreis der Jury“.
