Bachfestmarketing
Das jährlich stattfindende Bachfest in Leipzig ist für Musikfans und Klassikkenner weltweit ein fester Termin. Ebenso international wie die Besucher ist die Werbung für das Kulturhighlight ausgerichtet – und hierfür arbeiten die „Leipziger Freiheit“ und das Bach-Archiv als Veranstalter seit Jahren zusammen. Mit einem umfangreichen Marketing-Paket – inklusive nationaler Werbeaktivitäten, logistischer Leistungen vor Ort und der Gewinnung von Sponsoren – engagiert sich das Stadt- und Standortmarketing für das Event. Neben dem direkten Effekt, Bachfans weltweit für einen Besuch in Leipzig zu begeistern, verfolgen die Partner das langfristige Ziel, den Status Leipzigs als Kultur- und Musikstadt weiter zu festigen.
Zu den festen Größen im Marketingmix zählt eine nationale Outdoor-Kampagne mit bis zu 1.000 Großpostern, die in deutschen Metropolen die Aufmerksamkeit auf das Bachfest lenken. Dass Johann Sebastian Bach national für „sein“ Event werben kann, ist der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH zu verdanken. Diese konnte vom Stadt- und Standortmarketing als Partner gewonnen werden und unterstützt das Bachfest bereits seit Jahren. Alleine in 2009 beläuft sich das Sponsoring auf Mediawerte in Höhe von 150.000 Euro. Zusätzlich lenkt ein 100 Quadratmeter großes Blow-up-Plakat in der Leipziger Innenstadt die Aufmerksamkeit auf die Veranstaltung.
Ganzjährig ist dem Bachfest eine starke mediale Präsenz in den „Leipzig-Specials“, in Sonderveröffentlichungen und redaktionellen PR-Beiträgen sicher, die unter Federführung der „Leipziger Freiheit“ weltweit veröffentlicht werden. Auch in Eigenpublikationen, z. B. dem Magazin für Bahnreisende „Leipzig Express“, ist das Bachfest regelmäßig prominent vertreten und somit deutschlandweit werbetechnisch „auf der Schiene“.
Unter dem Titel „Bach – Mendelssohn – Reger“ lockte das Bachfest vom 11. bis 21. Juni 2009 Zehntausende Besucher aus aller Welt nach Leipzig. In diesem Jahr thematisierte es eine Musikepoche, in der Johann Sebastian Bachs Werke zunehmend in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gelangten – ihren Anfang und ihr Ende markieren Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Reger.
