// Leipzig, 25.Januar.2012 - Leipzig Tourismus und Marketing
Völkerschlacht-Doppeljubiläum 2013
Gestern läuteten die Organisatoren im Congress Center Leipzig den Countdown des Völkerschlacht-Doppeljubiläums „Leipzig 1813 – 1913 – 2013. Eine europäische Geschichte“ ein. Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung hatten über 350 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur Gelegenheit, sich über den aktuellen Planungsstand der Feierlichkeiten zu informieren.

(Quelle LTM/Westend-PR): Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident a. D. des Freistaates Sachsen und Ehrenvorsitzender des Kuratoriums Förderverein Völkerschlachtdenkmal e. V., Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig (v.l.n.r.) - flankiert von zwei Soldaten in historischen Uniformen aus dem Jahr 1813.
Im Jahr 2013 feiern die Stadt und Region Leipzig ein bedeutendes Doppeljubiläum: Die Völkerschlacht jährt sich zum 200. Mal und vor 100 Jahren wurde das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Den Höhepunkt des Gedenkens an diese historischen Ereignisse bildet die Festwoche im Oktober 2013. Im Geiste der europäischen Verständigung werden dann Menschen aus allen an der Völkerschlacht beteiligten Nationen in Leipzig zusammentreffen, um gemeinsam zurück und nach vorn zu blicken.
Nachdenken über Geschichte und Gegenwart
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, sagte die Unterstützung der Staatsregierung für die Feierlichkeiten zu und würdigte das bürgerliche Engagement, das die beinahe abgeschlossene Sanierung des Völkerschlachtdenkmals möglich gemacht hat. „Das Völkerschlachtdenkmal ist viel mehr als ein Wahrzeichen Leipzigs. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein ,Denk-Mal‘, das uns zum Nachdenken über unsere Geschichte und Gegenwart anregt und uns mahnt, die Grundwerte der Demokratie zu achten und zu leben“, so Stanislaw Tillich.
Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident a. D. des Freistaates Sachsen und Ehrenvorsitzender des Kuratoriums Förderverein Völkerschlachtdenkmal e. V., blickte auf ein „Friedens- und Freudenfest 2013“ voraus. „Wir haben es in Europa geschafft, dauerhaften Frieden zu schaffen. Es gibt keinen besseren Grund als diesen, 2013 zu feiern“, betonte Prof. Kurt Biedenkopf.
Eine herzliche Einladung an alle potenziellen Unterstützer des Doppeljubiläums sprach Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, aus: „Die Völkerschlacht markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Heute leben wir in Frieden und in einem vereinten Europa. Deshalb möchten wir 2013 ein großes europäisches Fest feiern und laden alle ein, sich von dieser Idee begeistern zu lassen und sich einzubringen.“
Starke Geschichte mit Zukunft
Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, gab einen ersten Ausblick auf die Festlichkeiten. In den kommenden Monaten stehen zahlreiche Ereignisse und Veranstaltungen, darunter Bürgerfeste, Buchpräsentationen sowie Kinder- und Jugendprojekte, auf dem Programm. Beispielsweise in Leipzig, Markkleeberg, Borna, Pegau oder Rötha können sich Geschichtsinteressierte mit Ausstellungen, historischem Markttreiben oder Gedenkveranstaltungen auf das Jubiläum einstimmen.
Organisiert werden diese und weitere Projekte in enger Zusammenarbeit vieler Akteure. Deren gemeinsame Organisationsstruktur wurde gestern Abend erstmalig vorgestellt. Eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aus der Stadt und Region Leipzig bündelt unter der Leitung von Dr. Volker Rodekamp alle Ideen und Themen. Ebenso wurde gestern das visuelle Leitmotiv des Doppeljubiläums der Öffentlichkeit präsentiert. Es setzt auf Wiedererkennbarkeit und steht mit seiner Leichtigkeit und Frische für die neue Interpretation des Völkerschlachtdenkmals als Symbol europäischer Verständigung und Vielfalt. Gemeinsam mit dem Motto aller Akteure – „Leipzig 1813 – 1913 – 2013. Eine europäische Geschichte“ – wird es die Feierlichkeiten bis 2013 und darüber hinaus prägen und für einen einheitlichen Auftritt sorgen.
„Ohne das große Engagement zahlreicher Bürger und Initiativen wäre das Doppeljubiläum nicht denkbar“, betonte Dr. Volker Rodekamp. „2013 ist eine große Chance für uns alle – die Stadt und Region Leipzig, den Freistaat Sachsen und Mitteldeutschland – unsere Rolle in Europa neu zur Geltung zu bringen. Ich bin überzeugt, dass im 21. Jahrhundert die neue Botschaft von Völkerschlacht und Völkerschlachtdenkmal von Frieden und Verständigung kündet und auch für nachfolgende Generationen wertvolle Lehren und spannende Geschichte birgt.“
Unterstützer und Partner willkommen
Damit das Doppeljubiläum „Leipzig 1813 – 1913 – 2013“ als europäisches Fest des Gedenkens, Feierns und Erlebens seine Strahlkraft weit über die Grenzen Leipzigs hinaus entfaltet, ist Unterstützung – ob in Form von Sachleistungen oder Geldspenden – willkommen. Gefördert werden können sowohl einzelne Projekte als auch das Jubiläum als Ganzes.
Spendenkonto: Konto: 1 100 403 880
BLZ: 860 555 92
Bank: Sparkasse Leipzig
Verwendungszweck: Jubiläum 2013
Aktuelle Informationen zum Doppeljubiläum finden Sie unter www.leipziger-freiheit.de/projekte/voelkerschlacht und auf der derzeit im Aufbau befindlichen Website www.leipzig.de/voelkerschlacht.
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